Tierärztliche Betreuung für flinke Frettchen

Sie sind flink, neugierig und mit ihnen gibt es garantiert keine Langeweile: Frettchen sind mittlerweile keine Seltenheit in deutschen Haushalten.

Vorsorge und tierärztliche Betreuung sind auch für die putzigen Frettchen wichtige Maßnahmen.

 

Zahnkontrollen
Ganz klar, dass Produkte mit Zucker total ungeeignet sind für die Carnivoren. Frettchens Zähne brauchen was zu beißen: Fleisch in Stücken, Eintagsküken im Ganzen. Aber auch getrockneter Schlund oder Pansen werden gerne verputzt. Regelmäßige Zahnkontrollen sollten Sie als Tierhalter vornehmen lassen. Schließlich kann Zahnstein auch beim Frettchen Schaden anrichten. Die Zahnkontrolle ist gut zu verbinden mit der allgemeinen gesundheitlichen Kontrolle und dem Impfen. Besonders im Alter kann es durchaus vorkommen, dass die Spitzen von Reißzähnen abbrechen. Hier kontrolliert der Tierarzt, ob Nerven frei liegen.

 

Impfungen
Impfungen beim Frettchen sind zu empfehlen. Schweren ansteckenden Erkrankungen können Sie so vorbeugen. Lassen Sie sich hierzu unbedingt in Ihrer Tierarztpraxis umfassend beraten. Für Frettchen gibt es Impfstoffe. Die erste Impfung erfolgt durch eine Grundimmunisierung: Jeweils im Abstand von vier Wochen wird ein Mal geimpft. Bei Jungtieren ist anzuraten, die Tollwutimpfung überhaupt getrennt durchführen zu lassen, und zwar ca. vier Wochen nach dem zweiten Teil der Grundimmunisierung.

 

Kastration
Bei den weiblichen Frettchen, den so genannten Fähen, besteht die Gefahr der Dauerranz, wenn sie nicht gedeckt werden. Die Dauerranz kann für das Tier lebensbedrohend sein, sollte sie nicht rechtzeitig erkannt werden. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Tierarzt zum Thema Kastration beraten.