Sie sind hier: Startseite > Heimtiere > Pflege

Besuch in der Praxis: der richtige Transport

Besuch in der Praxis: der richtige Transport

Wenn für Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleinnager ein Tierarztbesuch ansteht, ist es wichtig, den Transport gut vorzubereiten. Die Wahl sollte auf eine Transportbox aus Kunststoff fallen, mit großer Öffnung, so dass man das Tier herausheben kann. Achten Sie darauf, dass der Boden rutschfest ist (z.B. mit einem Handtuch). Die Box darf nicht beengt fürs Tier sein. Sie sollte gut belüftet und dunkel sein. Durchsichtige Plastikbehälter sind nicht empfehlenswert – das stresst nur allzu sehr. Sie können die Box z.B. mit einem dünnen Bettlaken abdecken.

In die Transportbox gehören die gewohnte Streu, Heu (kleine Mengen) und für den Hamster ein Teil des Nestes – das sorgt für eine vertraute Umgebung und gewohnte Gerüche. Auch ist es ratsam, etwas Futter in die Box zu streuen und evtl. wasserhaltiges Frischfutter dazu zu legen. Im Winter sollte man unter einen Teil der Box eine Wärmflasche legen, damit das Tier nicht auskühlt. Und: Hamster sind Einzelgänger, doch Meerschweinchen und Kaninchen sollten nur mit Artgenossen transportiert werden. Für die Rudeltiere bedeutet tierische Gesellschaft Sicherheit.

Da ein Tierarztbesuch nicht nur fürs Tier, sondern auch für den Menschen immer mit Aufregung verbunden ist, sollten Tierhalter vor dem Besuch eine kleine Liste vorbereiten, die die wichtigsten Informationen über den Patienten enthält.



Hier einige Beispiele:
-Alter und Gewicht des Tieres
-andere Erkrankungen, die evtl.vorangegangen sind
-Beobachtungen, die zum Tierarztbesuch führten
-Medikamente, die das Tier bekommt oder bekommen hat
-Eigene Heilungsversuche
-Beobachtungen zu Futteraufnahme, Harnabsatz und Stuhlgang