Sie sind hier: Startseite > Heimtiere > Pflege
Für ein langes Frettchenleben
Foto
www.bs-fotodesign.de
Für ein langes Frettchenleben
Sie sind flink, neugierig und mit ihnen gibt es garantiert keine Langeweile: Frettchen sind mittlerweile keine Seltenheit in deutschen Haushalten. Vorsorge und tierärztliche Betreuung ist auch für die putzigen Frettchen eine wichtige Maßnahme.
Zahnkontrollen
Ganz klar, dass Produkte mit Zucker total ungeeignet sind für die kleinen Nager. Frettchens Zähne brauchen was zu beißen: Fleisch in Stücken, Eintagsküken im Ganzen. Aber auch getrockneter Schlund oder Pansen werden gerne verputzt. Regelmäßige Zahnkontrollen sollten Sie als Tierhalter vornehmen lassen. Schließlich kann Zahnstein auch beim Frettchen Schaden anrichten. Die Zahnkontrolle ist gut zu verbinden mit der allgemeinen gesundheitlichen Kontrolle und dem Impfen. Besonders im Alter kann es durchaus vorkommen, dass die Spitzen von Reißzähnen abbrechen. Hier kontrolliert der Tierarzt, ob Nerven frei liegen.
Entwurmung auch beim Frettchen
Empfehlenswert ist es, alle drei bis vier Monate das Tier zu entwurmen. Alternativ dazu ist es auch möglich, regelmäßig Kotproben untersuchen zu lassen. Insbesondere vor Impfungen sollte sichergestellt sein, dass die Frettchen keine Würmer haben.
Impfungen
Impfungen beim Frettchen sind zu empfehlen. Schweren ansteckenden Erkrankungen können Sie so vorbeugen. Lassen Sie sich hierzu unbedingt in Ihrer Tierarztpraxis umfassend beraten. Für Frettchen gibt es zugelassene Impfstoffe gegen Tollwut und Staupe. Die erste Impfung erfolgt durch eine Grundimmunisierung: Jeweils im Abstand von vier Wochen wird ein Mal geimpft. Bei Jungtieren ist anzuraten, die Tollwutimpfung überhaupt getrennt durchführen zu lassen, und zwar ca. vier Wochen nach dem zweiten Teil der Grundimmunisierung.
Kastration
Bei den weiblichen Frettchen, den so genannten Fähen, besteht die Gefahr der Dauerranz, wenn sie nicht gedeckt werden. Die Dauerranz kann für das Tier lebensbedrohend sein, sollte sie nicht rechtzeitig erkannt werden. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Tierarzt zum Thema Kastration beraten.