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Staupe-Impfung für Frettchen

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Staupe-Impfung für Frettchen

Sie sind süß, flink und finden immer mehr Liebhaber: die Frettchen. Zur guten Gesundheitsprophylaxe gehört beim Frettchen die regelmäßige Impfung. Lassen Sie sich deshalb in Ihrer Tierarztpraxis beraten, wie der Impfplan für die putzigen Tiere aussehen sollte.

Besonders empfänglich sind Frettchen vor allem für das Staupevirus. Staupe ist eine virale Infektionskrankheit: Die Ansteckung erfolgt über Mundoder Nasenschleimhäute durch Sekrete. Eine Übertragung durch Hände, Kleider oder Gegenstände ist ebenfalls möglich. Deshalb können durchaus in der Wohnung gehaltene Tiere betroffen sein. Eine Staupe-Infektion ist für Frettchen lebensgefährlich. Der Atmungsapparat und Verdauungstrakt sind betroffen. Die Tiere leiden u.a. unter eitrigem Ausfluss und verklebten Augen; sie haben meist hohes Fieber, erleiden eine Lungenentzündung; Speicheln und Krämpfe sind möglich.

Gegen Staupe gibt es einen Impfstoff. Der Hersteller empfiehlt bei der Grundimmunisierung von Welpen, dass mindestens eine Impfung nach der 10. Lebenswoche erfolgt. Jungtiere sollten unbedingt nach 4-6 Wochen ein zweites Mal geimpft werden. Das Tier ist dann für 12 Monate geschützt. Empfehlenswert ist es, Wiederholungsimpfungen vor der Ranz vorzunehmen. Sollte Ihr Frettchen nicht geimpft sein, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt.



Frettchen auf Reisen
Auch in der aktuellen Reisezeit ist es für Frettchenfreunde wichtig zu prüfen, ob eine Tollwut-Impfung vorgenommen wurde. Jagdfrettchen und im Freigehege gehaltene Tiere sollten eine Tollwut-Impfung erhalten. Für Frettchen auf Auslandsreisen muss der Tierhalter einen EU-Heimtierausweis mit sich führen, um sicherzustellen, dass Impfungen gemäß der Reisebestimmungen erfolgt sind.