Vor dem Urlaub: Ab in die Tierarztpraxis

Wer mit Hund verreist, kann diesen nicht einfach am Tag der Abreise ins Auto setzen. Es muss einiges geplant werden.

Hat er schon einen Chip? Eine EU-Verordnung verbietet ungechippten Hunden den Grenzübertritt. Besteht eine gültige Tollwutimpfung? Liegt ein EUHeimtierausweis vor? Wenn nicht, kann die Reise schon an der Grenze vorbei sein.

 

Wer bisher zögerte, seinem Tier einen Chip einsetzen zu lassen, kann nun nach einem neuen, kleineren Chip fragen. Dieser ist aus Kunststoff und besonders gewebefreundlich. Der Chip ist aber nicht nur eine lästige Pflicht! Er kann im Fall der Fälle auch eine große Hilfe sein. Wer ist schon in der Lage, auf Griechisch oder Italienisch zu erklären, dass der Hund weggelaufen ist und man gerade das nächstgelegene Tierheim sucht? Wird der Hund gefunden – egal wo auf der Welt –, wird der Chip im Tierheim oder beim Tierarzt ausgelesen und das zuständige Haustierregister kontaktiert. Dieses wiederum kann sofort den Tierhalter anrufen und Hund und Herrchen wieder zusammenführen.

 

Wer einen Urlaub im Süden plant, sollte zehn Wochen vor Reisebeginn mit seinem Tierarzt über notwendige Reiseimpfungen sprechen. In Südeuropa droht die Gefahr der Leishmaniose. Nach Schätzungen sind schon 2,5 Millionen Hunde in Südeuropa infiziert. Bricht die Krankheit aus, gibt es keine Heilungschancen mehr, die Krankheit endet häufig tödlich. Meist erhält das Tier in Ihrer Praxis die nötigen Spot-ons zur Parasiten-Prophylaxe. Seit einiger Zeit ist auch eine Impfung gegen Leishmaniose möglich. Lassen Sie sich in Ihrer Tierarztpraxis beraten, auch zu Einreisebestimmungen und Zeckenschutz.

Quelle: www.virbac.de