Sie sind hier: Startseite > Hunde > Für die Reise
Ab zum Tierarzt, bevor es in den Urlaub geht!
Foto
www.bs-fotodesign.de
Ab zum Tierarzt, bevor es in den Urlaub geht!
Die Urlaubszeit rückt immer näher und viele Tierfreunde entscheiden sich, den Hund mit auf die Reise zu nehmen. Allerdings bergen beliebte Urlaubsziele ein Risiko für den Vierbeiner: Hier gibt es spezifische Erreger, die ihn mit Erkrankungen infizieren können. Parasiten warten auf Ihren Vierbeiner u.a. in den Mittelmeerländern, in Portugal, auf den Kanaren, in den USA, in Kanada und Ungarn sowie in der Schweiz und in Teilen Süddeutschlands.
Von großer Bedeutung ist deshalb die Zecken- und Sandmückenabwehr. Denn: Die häufigsten Erkrankungen, die Ihr Hund aus dem Ausland mitbringen kann, werden durch blutsaugende Parasiten übertragen. Hier die häufigsten Reiseerkrankungen:
Babesiose: Sie wird durch den Biss spezieller Zeckenarten übertragen. Die Parasiten vermehren sich in den roten Blutkörperchen.
Ehrlichiose: Überträger ist die braune Hundezecke. Die Erreger vermehren sich in den Zellen der Immunabwehr.
Leishmaniose: Die Infektionskrankheit wird durch Sandmücken (Phlebotomen) übertragen. Die Tierchen können sogar durch manche Moskitonetze schlüpfen. Typisch sind Hautveränderungen an Ohren, Nase, Pfoten. Die Leishmaniose schädigt innere Organe.
Filariose: Rundwürmer nisten sich unter der Haut, zwischen den Organen, im Bindegewebe, in den Lymphknoten, in großen Blutgefäßen oder im Herz („Herzwurm“) ein. Überträger: Mücken und Flöhe.
Geht‘s mit dem Hund auf Reisen, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über die nötige Prophylaxe. Empfehlenswert ist es, auch nach dem Urlaub den Hund noch einmal durchchecken zu lassen.