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Wenn´s wärmer wird, können Allergien auftreten
Wenn`s wärmer wird, können Allergien auftreten
Es juckt, kratzt und beißt: Nicht nur Menschen leiden im Frühjahr unter Allergien wie beispielsweise Heuschnupfen. Auch der Tierarzt sieht in der warmen Jahreszeit oft Hunde und Katzen mit Allergien in seiner Praxis. Allerdings zeigt sich eine allergische Reaktion beim Tier eher an der Haut. Starke Rötungen, Juckreiz, Haarausfall, kleine Pickelchen oder ein nässendes Ekzem auf dem Rücken, zwischen den Zehen, am Unterbauch oder in den Achseln können Anzeichen einer Allergie sein. Ein einziger Flohbiss kann bei manchen Tieren bereits eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Aber auch Pollen oder Hausstaubmilben können die Verursacher einer Allergie bei Haustieren sein.
Allergietests gibt es auch für Vierbeiner
Aufschluss über die Ursache der Allergie gibt ein Allergietest. Neben einem Hauttest kann wie beim Menschen auch beim Tier ein Bluttest durchgeführt werden. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Zustand der Haut. Oft bestehen zusätzlich noch Hautentzündungen infolge einer Infektion mit Bakterien.
Juckreiz oder Haarausfall sollen kein Dauerzustand sein
Ist der Auslöser bekannt, können betroffene Tiere gezielt desensibilisiert werden, damit die Allergie im nächsten Jahr nicht mehr auftritt. Die Erfolgsquote bei Hunden liegt bei fast 70 Prozent. Die Behandlung setzt aber eine genaue Diagnostik voraus. Für die Therapie stehen neben Juckreiz lindernden und hautberuhigenden medizinischen Shampoos und Sprays auch Antiallergika zum Einnehmen in Tablettenform und eine Vielzahl naturheilkundlicher Medikamente zur Verfügung. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten. Juckreiz oder Haarausfall sollen kein Dauerzustand sein Fachtierärztin Dr. Birgit Leopold-Temmler