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Flohbefall verhindern, Prophylaxe auch im Winter

Flohbefall verhindern, Prophylaxe auch im Winter

Noch vor einigen Jahren ging man davon aus, dass Flöhe nur in den wärmeren Monaten ein Problem für Hund und Katze darstellen. Inzwischen steht fest, dass sie ganzjährig aktiv sind.

Auf dem Haustier befinden sich nur rund fünf Prozent einer Flohfamilie – die erwachsenen Flöhe. Die restlichen 95 Prozent leben im Ei-, Larvenoder Puppenstadium in der Umgebung des Haustieres und verstecken sich im Körbchen oder im Teppich.

Flöhe sind aber damit nicht nur fast unsichtbar, sie sind auch wahre Hungerkünstler und deshalb äußerst langlebig und resistent. Erwachsene Flöhe leben zirka drei Monate und sind auf regelmäßige „Mahlzeiten“ angewiesen. Die Flohpuppen allerdings können bis zu einem Jahr in der Umgebung verbleiben, bevor die Flöhe tatsächlich schlüpfen. Dann vermehren sie sich explosionsartig. Bereits 24 Stunden nach der ersten Blutmahlzeit beginnen die Flohweibchen mit der Eiablage und legen täglich bis zu 40 Eier.



Parasitenschutz ganzjährig im Auge behalten

Die Weitsprungmeister können Rötungen, Haarausfall, Juckreiz und eine Flohspeichel-Allergie auslösen. Nebenbei: Wer möchte schon Flöhe im Haus haben. Aber dies ist keine Frage der Hygiene, denn einen Floh kann sich Ihr Tier überall „einfangen“. Da Flöhe nicht saisonal auftreten, sollten Tierhalter den Parasitenschutz das ganze Jahr über im Auge behalten. Ihre Tierarztpraxis hilft Ihnen dabei. Sollten Sie Flohpopulationen im Haus oder in der Wohnung entdecken, setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Tierarztpraxis in Verbindung. Hier weiß man, wie Larven und Puppen in der Umgebung bekämpft und der „Spuk“ des Flohzyklus gebrochen werden kann.