Sie sind hier: Startseite > Hunde > Zähne und Gebiss

Zahnwechsel des Hundes ist nicht ohne Tücken

Zahnwechsel des Hundes ist nicht ohne Tücken

Der Yorkshire-Mix Tessy ließ sich nichts anmerken. Doch bei einem Blick in ihr Mäulchen, stellte der Tierhalter fest, dass zwei Zähne eng hintereinander liegen und ließ das Gebiss von seinem Tierarzt kontrollieren.



Wenn ein Milchzahn nicht ausfällt . . .

Erst sechs Monate war der Mischling alt. Allmählich rückten die erwachsenen Zähne nach. Im Normalfall drückt der so genannte Zahnkeim des neuen Zahns im Wachstum gegen die Wurzelspitze des Milchzahns. Dabei stirbt die Zahnwurzel des Milchzahns komplett ab. Doch bei Tessy verschwanden nicht alle Milchzähne. Der Tierarzt stellte einen doppelten Zahnbesatz fest.

Zahnwechselstörungen sind bei Hunden nicht unüblich. Besonders bei kleinen Hunderassen passiert es häufiger, dass ein Milchzahn nicht ausfällt und so Fehlstellungen verursacht. Hinter oder neben dem bereits ausgebildeten Eckzahn befindet sich der Eckzahn des Milchgebisses. Ohne Gefahr der Entwicklung einer Zahnfehlstellung und ohne Anzeichen einer parodontalen Schädigung, drängt die Zeit nicht, den Milchzahn zu entfernen.





Halten Sie den Zahnwechsel Ihres Hundes im Auge

Durch die Früherkennung lassen sich spätere komplexe Fehlstellungen einfach und ohne hohen finanziellen Aufwand beheben, z.B. wird der Milchzahn vorzeitig entfernt.

Immer wieder kommt es beim Zahnwechsel zu Komplikationen. In der Phase des Zahnwechsels ist deshalb die regelmäßige Kontrolle entscheidend. Prüfen Sie also stets das Gebiss ihres Hundes. Mit Abschluss des 6. Monats können sie die Zähne vorsorglich in der Tierarztpraxis kontrollieren lassen, damit Sie sicher gehen können, dass keine Zahnwechselstörungen vorliegen.