Sie sind hier: Startseite > Katzen > Ernährung

Schokolade und Pralinen

Schokolade & Pralinen: Heiß begehrt, aber giftig

Gerade an den Festtagen stehen Variationen von Plätzchen, Schokolade und anderen Leckereien auf dem Wohnzimmertisch. Vor allem Schokolade sind Hunde, aber auch Katzen und Kaninchen nicht abgeneigt. Allein der Geruch der Tafeln und Pralinen lässt so manchen Hund einfallsreich werden.

Besonders gefährlich ist Block- oder Zartbitterschokolade. Kleine Hunde können schon nach 20-30 Gramm lebensbedrohlich vergiftet sein. Ein Beispiel: Zwei Stücke Zartbitterschokolade können für einen Chihuahua tödlich sein.

Bei großen Hunden sind 120 bis 250 Gramm gefährlich. Doch auch kleine Mengen sind nicht nur ungesund, sondern führen meist zu erheblichen Magen-Darm-Problemen wie Durchfall und Erbrechen. Neben Koffein enthalten Kakao, kakaohaltige Produkte, insbesondere Schokolade, den Stoff Theobromin. Zu den Vergiftungssymptomen gehören: Zittern, Lähmungen, Bewusstseinsstörungen. Wirkt Ihr Hund apathisch, sollten Sie dringend handeln und den tierärztlichen Notdienst aufsuchen. Bringen Sie, wenn möglich, eine Probe des Gefressenen (mit Verpackung) in die Praxis.



Rosinen sind als Leckerchen nicht ungefährlich.

Amerikanische und britische Forscher stellten Vergiftungen durch Weintrauben und Rosinen fest. In Großbritannien ermittelten Wissenschaftler, dass etwa 14 Gramm Rosinen pro Kilogramm Körpergewicht tödlich sein können. Aber auch Kautabak, Avokado und Zwiebeln sind für Vierbeiner schädlich.



Unsere Tipps für die Festtage:

Wenn es zu Weihnachten einmal etwas Besonderes sein soll, sind gekochte Streifen Hühnchenfleisch ein wahrer Festschmaus für viele Katzen und Hunde. Erkundigen Sie sich, welcher tierärztliche Notdienst Ihnen während der Feiertage zur Verfügung steht, damit Sie im Notfall schnell handeln können.