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Arthrose bleibt lange unerkannt

Arthrose bleibt lange unerkannt

Jule ist im Spiel nicht mehr ganz so enthusiastisch bei der Sache. Seit einigen Stunden kauert die Katze unter der Couch. Wenn sich Ihre Samtpfote „irgendwie anders“ verhält als sonst, sollte dies ein Warnsignal für Sie sein. Zögern Sie nicht, Ihren Tierarzt aufzusuchen. Sogar starke Schmerzen der Katzen und Hunde werden leicht übersehen, denn die Tiere leiden stumm. Beobachten Sie deshalb Ihr Tier immer ganz genau, damit Erkrankungen schon im Frühstadium behandelt werden können.

Häufig leiden ältere Hunde und Katzen unter Arthrose
Katzen wie Jule äußern Schmerzen in der Regel subtil. Sie ziehen sich zurück, fauchen bei Berührungen. Möglich ist auch, dass sie allzu häufig schnurren – eine Art der Katze, sich zu beruhigen und Schmerzen zu bewältigen. Schmerzhaft sind beispielsweise Arthrosen, unter denen oft ältere Tiere – Hunde und Katzen – leiden. Für die Diagnose sind in der Regel Röntgenbilder erforderlich. Je nach Ausmaß der Veränderungen am Gelenk gibt es verschiedene Behandlungen. Neben den klassischen Schmerzmedikamenten stehen Naturheilverfahren wie die Akupunktur, chinesische Kräutermedizin oder auch homöopathische Mittel zur Verfügung. Ebenso wichtig ist aber die Ernährung, denn bestimmte Nährstoffe wirken entzündungshemmend. Solche „Mikronährstoffe“ sind in qualitativ hochwertigen Futtern und in Spezialnahrungen enthalten. Zusätzlich sind spezielle Präparate erhältlich, die schmerzlindernde Mikronährstoffe und Kräuter in Kombination enthalten.


Fitness für Ihr Tier: Gelenke müssen in Bewegung bleiben
Bei Arthrose ist es ganz wichtig, für die Beweglichkeit der Gelenke zu sorgen. Halten Sie Ihren Vierbeiner fit: Einfache Bewegungsübungen können nach Anleitung auch bei Katzen macht sich häufig bei Arthrose-Patienten bemerkbar – dann melden sich die Gelenke auf schmerzhafte Art. Hier sind Massagen und Wärme hilfreich. Wie Sie Ihrem Tier am besten helfen können, erfahren Sie bei Ihrem Tierarzt.

Fachtierärztin Dr. Leopold-Temmler