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Kastration - Die Chance auf ein langes Katzenleben

Kastration – die Chance auf ein langes Katzenleben

Bei einer Wohnungskatze, die nicht gedeckt wird, kommt es i.d.R. zu einem Hormon-Überschuss, der Dauerrolligkeit. Sie kann Zysten, Gesäugetumore oder Gebärmutterentzündung hervorrufen. Ungewollten Katzennachwuchs zu vermeiden, ist also nicht das einzige Argument für eine Kastration.

Kastration - Ihrem Tier zuliebe!
Unkastrierte freilaufende Katzen können sich beim Deckakt mit dem tödlichen FIV-Virus (Katzenaids) anstecken. Kater markieren mit Urin und entfernen sich regelmäßig auf der Suche nach einem Partner weit von ihrem Zuhause – nicht selten sind in der Brunstzeit viele überfahrene Samtpfoten auf den Straßen zu finden. Kastrierte Tiere sind vorsichtiger, weniger aggressiv, werden selten in Kämpfe verwickelt und die Infektionsgefahr sinkt enorm. Zum Vergleich: Eine wildlebende Katze hat eine Lebenserwartung von ca. 1-5 Jahren.

Eine Kastration ist ein Routine-Eingriff, der von den Tieren i.d.R.gut verkraftet wird. Es werden die Keimdrüsen operativ entfernt. Beim Kater sind dies die Hoden, bei der Katze die Eierstöcke. Die Tiere leiden keineswegs unter dem Wegfall des Geschlechtstriebes. Die Sterilisation ist hier weniger sinnvoll, da die Eileiter durchtrennt werden, aber die Produktion der Geschlechtshormone weiterhin stattfindet.