Flohlarven verstecken sich in der Wohnung

Neun von zehn Tierhaltern gehen davon aus, dass sich ihr Vierbeiner mit Flöhen in der freien Natur ansteckt. Nur wenige wissen, dass die eigene Wohnung als Ansteckungsquelle ebenfalls eine wichtige Rolle spielen kann.
 

Außerdem machen die Flöhe im Fell von Hund und Katze nur fünf Prozent der „Flohfamilie“ aus. Die meisten Parasiten siedeln dagegen vor allem als Eier und Larven in der häuslichen Umgebung des Tieres. So wurden im Rahmen einer Doktorarbeit an der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München auf 82 Prozent der Schlafplätze von Hunden und Katzen mit Flohbefall Eier gefunden, auf 88 Prozent Larven und nur auf 52 Prozent ausgewachsene Flöhe. In mehr als der Hälfte dieser flohbefallenen Haushalte befanden sich auch an anderen Orten der Wohnung Eier und Larven.

Staubsaugen reicht nicht
Selbst gründliches Staubsaugen entfernt lediglich 40-80 Prozent der Eier und nur fünf Prozent der Larven. Aus allen anderen Eiern und Larven können sich über Wochen und Monate immer wieder neue Flöhe entwickeln.

 

Jedem kann es passieren, dass sich Flöhe in der Wohnung einnisten. Deshalb zögern Sie nicht, mit Ihrem Tierarzt über das weitere Vorgehen zu sprechen. In der Tierarztpraxis berät das Team Sie gerne, wie Sie gezielt mit geprüften Arzneimitteln Flöhe samt Eiern und Larven aus Ihrem Haus verbannen können.