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Damit "Herbstkätzchen" gesund bleiben

Damit „Herbstkätzchen“ gesund bleiben . . .

Mit unbändiger Energie läuft Minka mit ihren fünf Geschwistern durchs Katzenzimmer. Die kleinen flauschigen Knäuels gehören zu den so genannten Herbstkätzchen. Besonders Tierheime sind jetzt gefordert, da sie eine Vielzahl dieser Mini-Miezen beherbergen. Dass ein Herbstkätzchen von schwächerer Gesundheit sei als ein „Maikätzchen“, trifft heute nicht mehr zu.

Die Tiere wachsen überwiegend im Warmen auf und müssen nicht den rauen Herbsttagen trotzen. Mit etwa drei Wochen sollten sie zum ersten Mal entwurmt werden. Auch müsste die tragende Katze einer Wurmkur unterzogen werden, da z.B. Spulwurmeier über die Muttermilch auf den Nachwuchs übertragen werden. Gerade junge Katzen sollten regelmäßig entwurmt werden, weil sie anfälliger sind als erwachsene Tiere. Zwei Arten von Würmern treten bei Kätzchen besonders häufig auf: der Spulwurm, der sich im Dünndarm einnistet, und der Bandwurm, der sich an den Darmwänden festsetzt und oftmals Blähungen und Durchfall verursacht.

Auch Protozoen (bewegliche Einzeller), die die Verdauung stören, können den „Kleinen“ zusetzen. Am besten ist es, die neuen Hausbewohner einem Check beim Tierarzt zu unterziehen. Er untersucht sie auch auf Flöhe, Zecken und Ohrmilben. Die Impfung des Haustigers steht zum ersten Mal an, wenn er acht Wochen alt ist. Übrigens: Auch Wohnungskatzen sollten geimpft werden. Ihr Tierarzt berät sie gerne über die nötigen Impfungen. Für Freigänger ist zur Registrierung ein Mikrochip empfehlenswert. Das winzige Implantat kann schmerzfrei und ohne Narkose eingesetzt werden.

Und: Mit dem Tierarzt sollten Jungkatzen-Besitzer direkt über den richtigen Zeitpunkt einer Kastration sprechen.