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Wenn die Katze eine Maus nach Hause bringt...
Wenn die Katze eine Maus nach Hause bringt. . .
Minka hat wieder eine Maus mit nach Hause gebracht. Stolz legt sie die Beute auf die Terrassenfliesen. Manch pfiffige Fellnase versteckt die kleinen toten Nager sogar in Herrchens Pantoffeln oder trägt sie direkt ins Schlafzimmer. Katzenfreunde wissen, dass das „Mitbringsel“ ihres Haustieres ein kleiner Liebesbeweis ist.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Mensch in Kontakt mit der Maus kommt – und das nicht nur, weil die Nager häufig Parasiten transportieren. Mäuse und Ratten können zudem die so genannten Hanta-Viren übertragen. Diese Viren werden von infizierten Nagern über Speichel, Urin und Kot ausgeschieden. Der Mensch kann sich schnell infizieren, indem er die Erreger einatmet oder sie über seine Hände aufnimmt. Eine direkte Ansteckung über das Haustier oder eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist jedoch unwahrscheinlich.
Die Virus-Erkrankung gleicht einer Grippe und verursacht hohes Fieber sowie Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. Auch die menschliche Nierenfunktion kann gestört werden. Als Tierhalter sollten Sie deshalb die gängigen hygienischen Maßnahmen beachten.
Am besten ist es, wenn Sie die Maus direkt in einer geschlossenen Plastiktüte in den Hausmüll befördern.