Meerschweinchen sind keine Sonnenanbeter

Da Meerschweinchen ursprünglich aus den Anden, dem Hochgebirge Südamerikas stammen, sind sie die kühleren Temperaturen gewohnt.

Doch wenn es in unseren Breitengraden allmählich wärmer wird und das Quecksilber steigt, sollten die Meerschweinchen in Außenhaltung vor Sonne und Hitze geschützt sein.

Beispielsweise sollte das Gehege zur Hälfte im Schatten liegen und eine geräumige isolierte Schutzhütte aus Holz (nicht aus Plastik!) enthalten. Möglich ist auch, eine gefrorene, in ein Handtuch eingewickelte Wasserflasche ins Gehege zu legen. Für weitere Abkühlung sorgen Fliesen als Liegeplätze. Überhitzung ist für ein Meerschweinchen lebensbedrohlich. Die Tiere können nicht schwitzen und nur unzureichend hecheln. Sie werden teilnahmslos, die Atmung ist schnell und flach, die Körpertemperatur ist erhöht, das Zahnfleisch dunkelrot. Bei genauer Betrachtung sind häufig die Ohrmuscheln rötlich. In diesem Fall muss der Tierhalter sofort handeln, bevor die Tiere an Kreislaufversagen sterben. Bringen Sie das Meerschweinchen direkt an einen kühlen Ort (z.B. Keller) und wickeln es in ein nasses kaltes Tuch, das Sie regelmäßig erneuern. Besprechen Sie sich mit Ihrem Tierarzt.

Um einen Schock zu vermeiden tauchen Sie das Tier niemals in kaltes Wasser ein.

Die Körperhitze kann mit kalten Kompressen auf dem Kopf gesenkt werden. Die Beinchen des Tieres können Sie in kühles, nicht allzu kaltes Wasser tauchen.

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