Schreck für den Kater

Ich liebe mein Frauchen. Schließlich landet leckeres Futter im Napf. Spiel- und Schmusestunden sind einfach genial.

Recht hübsch ist sie übrigens auch. Allzu gerne beobachte ich sie, wie sie am Spiegel steht, ihre Haare kämmt, sich schminkt. Ein schönes Ritual ist es, morgens auf den Toilettendeckel zu springen, meiner Dame zuzuschauen und die Ruhe zu genießen.

Doch diese Ruhe wurde vor kurzem jäh gestört: Mein Versuch, zwar noch etwas verschlafen, aber mit Schwung auf den Toilettendeckel zu springen, scheiterte fatal. Der Toilettendeckel war nicht mehr da – einfach hochgeklappt. Platsch! Und ich war in den Untiefen der Toilette verschwunden. Frauchen ließ vor Schreck sämtliche Schminkutensilien ins Becken fallen und rettete mich aus den Fluten. Sie zog mich aus dem Lokus heraus. Ein Lachen konnte sie sich danach aber  nicht verkneifen. Schließlich war ich klatschnass und wirkte wie ein Mix aus tapferem Held und witziger Comicfigur.

Das morgendliche Rendezvous mit dem Toilettendeckel gehört natürlich der Vergangenheit an. Frauchen beobachte ich aber immer noch. Aus sicherer Entfernung. Bin ja schließlich kein Freischwimmer

... Euer Elvis ©presse-punkt.de

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