Auch Katzen können an Bluthochdruck leiden

Nur wenige Tierhalter wissen, dass auch Katzen an Bluthochdruck (feline Hypertonie) leiden können

und dass die Krankheit gefährliche Auswirkungen auf die Gesundheit des Tieres haben kann: Es können Schäden an Nieren, Herz, Augen und dem Nervensystem entstehen.

Häufig sind keine Anzeichen für die Erkrankung zu sehen. Wie bei Menschen auch, ist Bluthochdruck insbesondere bei älteren Patienten weit verbreitet: Studien zeigen, dass mehr als eine von sechs Katzen im Alter von über sieben Jahren betroffen ist. Das Risiko ist bei Katzen mit einer chronischen Nierenerkrankung oder einer Krankheit der Schilddrüse sogar noch höher: Jede dritte Katze mit diesen Vorerkrankungen zeigt erhöhte Blutdruckwerte. Um die Gesundheit der Samtpfoten zu erhalten und Folgeerkrankungen vorzubeugen, ist daher eine regelmäßige Blutdruckkontrolle bei Katzen wichtig.

Dabei ist die Blutdruckmessung ganz einfach und kann in der Praxis mit einer speziellen Manschette an den Beinen oder am Schwanz der Katze vorgenommen werden. Wird ein leicht erhöhter systolischer Blutdruck von etwa 150 – 160 mmHg festgestellt, empfiehlt der Tierarzt eine regelmäßige Kontrolle. Bei wiederholt deutlich höheren Werten über 160 – 180 mmHg, ist eine Therapie mit einem Blutdrucksenker notwendig. Bereits eine Tablette täglich senkt den Blutdruck der Katze effektiv.

Weitere Informationen zu Bluthochdruck bei Katzen gibt es unter www.amodeus.vet Textquelle: www.ceva.de

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